Porsche Museum  - Future Heritage PortalHolographisches Storytelling als Auftakt
Eine Reise durch Raum und Zeit
Neue Zeitreise mit dem „Future Heritage Portal“ im Porsche Museum.


Die Besucher im Porsche Museum konnten schon immer in die Porsche-Welt eintauchen – jetzt ist dies gleich zu Beginn futuristisch neu interpretiert: Das technisch hochkomplexe „Future Heritage Portal“ stellt das Elektroautomobil Egger-Lohner C.2 Phaeton als älteste erhaltene Konstruktion, an der Ferdinand Porsche mitgearbeitet hat, in den Mittelpunk. Es zieht ab sofort jeden Betrachter in seinen Bann, indem es ihn zu einer Reise durch Raum und Zeit einlädt. Die Installation direkt am Ende der langen Rolltreppe, die in die oberen Etagen der Porsche-Welt führt, ist der neue faszinierende Auftakt in den Prolog, dem einleitenden Teil der Dauerausstellung.

Copyright Porsche_Museum
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Nach über einem Jahr Recherche, Planung und Umsetzung erhält der Egger-Lohner C.2 Phaeton von 1898 als eines der wichtigsten Fahrzeuge der Unternehmenssammlung sein gebührendes Umfeld als Auftaktexponat. Das Elektromobil wurde von dem von Porsche entwickelten Oktagon-Elektromotor vor der Hinterachse sitzend angetrieben. So fuhr es mit Vorderachslenkung vor 123 Jahren durch Wien. Es steht nun auf einem Podest mit rund fünf Metern Durchmesser, an dessen Stirnseite sich ein technisch sehr anspruchsvolles Portal befindet. Es wirkt, als ob er aus der Vergangenheit in die Gegenwart zu kommen scheint.


Diese Illusion wird durch einen Infinity-Effekt erschaffen, der durch die Komposition von LED-Technologie, speziell dafür manufakturierten Spiegelscheiben und den dreidimensional dargestellten Inhalten erzeugt wird. Als Resultat entsteht eine unendliche und magische Tiefe, die die Besucher in den Bann zieht und dazu einlädt, die Darstellung inklusive der sphärischen Sounduntermalung aus verschiedenen Blickwinkeln immer wieder neu zu entdecken. Das holographische Storytelling vermittelt damit eindrucksvoll die Porsche DNA. „Viele Besucher haben Elektromobilität und den Kutschwagen nicht in Zusammenhang gebracht,“ begründet Kuratorin Iris Haker die Aufwertung. „Jetzt haben wir einen Wow-Effekt geschaffen. Nun wird jeder Besucher in die elektrischen Anfänge von Porsche dank der bislang noch nie angewendeten ‚Infinity-Mirror‘-Technik einbezogen.“

Durch die Realisierung des „Future Heritage Portals“ wird jeder Museumsgast durch den Tiefeneffekt eines rund zweieinhalbminütigen Films mit Inhalten versorgt und durch die gesamte Ausstellung begleitet, denn die Installation ist von fast jedem Winkel des Museums aus zu sehen. Damit bekommt der Egger-Lohner C.2 Phaeton nun die Aufmerksamkeit, die er verdient. Der Film mit vier ineinander übergehenden Kapiteln bringt den Betrachter über 120 Jahre Porsche-Zeitgeschichte nahe. Der Besucher kann dabei jederzeit bei jedem Kapitel einsteigen. Das gesamte Geschehen wird untermalt von extra komponierten sphärischen Klängen, die unter anderem auch an den Sound der vollelektrischen Porsche-Modelle erinnert. „Ich kann nur dazu einladen, die Installation aus diversen Blickwinkeln zu betrachten, um die unendliche magische Tiefe voll genießen zu können“, empfiehlt Iris Haker. Mit dem „Future Heritage Portal“ ist nun die Weiterentwicklung des Prologs, der einleitende Teil in die Dauerausstellung des Museums, abgeschlossen und das Porsche Museum um ein einzigartiges Besuchererlebnis erweitert.



Quelle und Fotos Porsche


Neue Sonderausstellung
50 Jahre Porsche Design
Das Porsche Museum würdigt das 50-jährige Markenjubiläum bis 10.07.2022 mit einer Sonderausstellung.

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Bis zum 10. Juli 2022 können die Besucherinnen und Besucher in die wichtigsten, interessantesten und außergewöhnlichsten Produkte sowie die Entstehungsgeschichte von Porsche Design eintauchen. Zusammen mit seinem Bruder Hans-Peter gründete Ferdinand Alexander Porsche, Sohn von Ferry Porsche, 1972 Porsche Design in Stuttgart. Porsche Design ist inzwischen längst eine international renommierte Lifestyle-Marke, bekannt für funktionale und langlebige Produkte mit einer puristischen Ästhetik. Neben der Darstellung des Lebenswerks von F.A. Porsche, seiner Designphilosophie und seinem hohen gestalterischen Einfluss werden ebenso verschiedene Exponate aus fünf Dekaden Porsche Design zu sehen sein.


Symbolisch für die Geburtsstunde von Porsche Design steht der Chronograph I, ein Meilenstein der Uhrmacherkunst. Im Mittelpunkt der Sonderausstellung werden daher zwei unterschiedliche Versionen der legendären Uhr präsentiert: der Chronograph 1 – 1972 Limited Edition und der Chronograph 1 – 911 Edition 50 Porsche Design. Digital und interaktiv erlebbar werden weitere Klassiker von Porsche Design ausgestellt, die zum Teil für Form und Funktion mehrfach ausgezeichnet wurden: Unter den Ausstellungsstücken dürfen die Pilotenbrille P`8478, das Mobiltelefon P`9521, die Pfeife P`3613 sowie die Monobloc Actuator-Uhrenserie mit vollständig integrierten Chronographendrückern nicht fehlen.

Ebenfalls Teil der Jubiläumsausstellung sind stilprägende Fahrzeuge, die F.A. Porsche schuf oder auch aus seiner privaten Sammlung stammen: Darunter befindet sich der 904 Carrera GTS, den er selbst einst als sein Meisterstück bezeichnete. Aus seinem Nachlass wird ein 911 (993) Speedster zu sehen sein. Der von der Abteilung Porsche Classic im Rahmen des Sonderwunsch-Programmes restaurierte 911 S 2.4 Targa aus dem Porsche Design Gründungsjahr 1972 sowie das neue Editionsmodell „Porsche 911 Edition 50 Jahre Porsche Design“ reihen sich in die Fahrzeugschau ein. Das exklusive Sondermodell ist auf 750 Exemplare limitiert und erinnert in zahlreichen Ausstattungsdetails an die Design-Ikonen von F.A. Porsche. Neben der Exterieurfarbe in Schwarz uni gehören zu den Zitaten die mit Sport-Tex in klassischem Karomuster bezogenen Mittelbahnen der Sitze und der rote Sekundenzeiger der Porsche Design Subsecond Uhr des serienmäßig verbauten Sport Chrono-Paketes.

Porsche Museum
Der von der Abteilung Porsche Classic restaurierte 911 S 2.4 Targa aus dem Porsche Design Gründungsjahr 1972 steht dem neuen Editionsmodell „Porsche 911 Edition 50 Jahre Porsche Design“ in der Sonderausstellung gegenüber.

Über Porsche Design
„Gutes Design muss ehrlich sein“, betonte Professor Ferdinand Alexander Porsche stets. Er gestaltete den legendären Porsche 911 und gründete 1972 das Designstudio. Seiner Philosophie folgen Managing Director Roland Heiler und sein Team noch heute. Mit authentischen Materialien entwerfen sie durchdachte, funktionale und langlebige Produkte in einer puristischen Ästhetik. Als In-house-Designteam der Marke „Porsche Design“ begeistern die Gestalter mit hochwertigen Produkten wie Uhren, Sonnenbrillen, Gepäck- und Lederwaren.

Mit Standorten in Zell am See, Berlin und Ludwigsburg, Los Angeles und Shanghai bietet das Designbüro seine Arbeit auch internationalen Auftraggebern an. So entstehen Gebrauchsgüter, Haushaltsgeräte und Industrieprodukte erster Klasse – beispielsweise in Zusammenarbeit mit Elan, KEF, LaCie, Morita oder Panasonic.

Die Wahl der Materialien spielt bei den Produkten von Studio F. A. Porsche eine entscheidende Rolle. Häufig machen Titan und Carbon sie zu Lebensbegleitern und sorgen zudem für neue, unerwartete Funktionen. Durch die Kombination aus den traditionellen, ehrlichen Gestaltungsansätzen und den ehrgeizigen Innovationen werden die Erzeugnisse zu echten Luxusgütern.

Das Porsche Museum ist dienstags bis sonntags von 9 bis 18 Uhr geöffnet.
Die aktuellen Hygienevorschriften des Porsche Museums stehen auf der Internetseite zur Verfügung: www.porsche.de/Museum.

 

Quelle und Fotos Porsche

 


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